Jordan Shanahan (Holländer) 

Bariton

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Jordan Shanahan, geboren auf Hawaii, studierte Posaune und Komposition an der Universität Hawaii. Anschließend wechselte er an die Temple University Philadelphia, und an die am Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago um Gesang zu studieren. Er war bereits an der Metropolitan Opera Chicago, dem Teatro di San Carlo in Neapel, der Santa Fe Opera, Orlando Opera, Opera Memphis, in St. Louis oder der holländischen Nationaloper in Amsterdam auf der Bühne zu erleben. Sein Repertoire umfasst die grossen Partien des Baritonfaches wie «Figaro» sowohl in «Il barbiere di Siviglia» als auch in «Le Nozze di Figaro», Escamillo in «Carmen» oder Enrico in «Lucia di Lammermoor», Yeletsky in «Pique Dame», Posa in «Don Carlo», Alberich in «Das Rheingold», «Rigoletto» oder Protector in George Benjamins «Written on Skin». Er nahm an zahlreichen Konzerten und Liederabenden in New York, Honolulu, Philadelphia, Portland Oregon, Seattle, in Holland und in Frankreich teil.

Seit 2013 ist er Ensemblemitglied des Theaters St.Gallen, wo er unter anderem als Harašta in «Das schlaue Füchslein» und als Frank / Fritz in «Die tote Stadt» und soeben Spielzeit als Graf Tamare in «Die Gezeichneten» zu erleben war. Bei Konzert Theater Bern sang er in der vergangenen Spielzeit den Wolfram von Eschenbank in «Tannhäuser », in der aktuellen Spielzeit ist er als Escamillo in «Carmen», und als Conte di Luna in «Il Trovatore » zu erleben.

Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger ist er auch als Soloposaunist u.a. mit dem Honolulu Symphony, dem Orlando Philharmonic Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra (Amsterdam) und der Münchner Philharmonie aufgetreten.

Jordan Shanahan ist Preisträger vieler Wettbewerbe, darunter der Loren Zachary Society, der Licia Albanese Puccini Foundation, der George London Foundation oder der Metropolitan Opera National Council. Jüngstes Beispiel seiner Erfolge ist der Nürnberger Gesangswettbewerb „Meistersinger von Nürnberg 2016“, wo er den ersten Preis im Deutschen Fach und gleichzeitig auch den Sonderpreis der „Freunde der Staatsoper Nürnberg e.V.“ gewann.