Pavel Daniluk (Daland) 

Bass

paveldaniluk.jpg
Pavel Daniluk wurde in der Ukraine geboren und studierte in Russland am Nischni Nowgorod Konservatorium. Pavel Daniluk ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Russischen Schaljapin-Wettbewerbs und des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. 1994 folgten sein europäisches (bei den Salzburger Festspielen) und sein amerikanisches Debüt (als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmila in der Carnegie Hall).

Sein Repertoire umfasst Basspartien wie Banquo (Macbeth), Gremin (Eugen Onegin), Don Basilio (Il barbiere die Siviglia), Sparafucile (Rigoletto), Titurel (Parsifal), Don Fernando (Fidelio), Oroveso (Norma), Dorfrichter (Jenůfa), Il re (Aida) sowie Pimen und die Titelpartie in Boris Godunow. Im Konzert sang er Werke von Verdi (Requiem), Dvořák (Stabat Mater, Requiem), Janáček (Glagolitische Messe), Schostakowitsch (14. Sinfonie) und Gretschaninow (Demestwennaja Liturgia).

Gastengagements führten Pavel Daniluk u.a. an die Opernhäuser von Genf, Berlin, Stuttgart, Köln, Moskau, St.Petersburg, Prag, Brüssel, Madrid, Lissabon, Dublin, Mannheim, Liege, Nancy, San Diego sowie zu den Bregenzer Festspielen.

Seit 1999 ist er am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Warlaam, Pimen, Basilio, Raimondo, Fafner, Dossifei, Gremin, Timur, Alvise, Sparafucile, Wesener und Titurel zu hören war. In letzter Zeit sang und spielte er dort die Rollen Dorfrichter (Jenůfa), Il re (Aida), Ashby (La fanciulla del West), Alter Araber/Alter Matrose (Juliette), 1. Handwerksbursch (Wozzeck), Benoît (La Bohème), Sparafucile (Rigoletto) und Kuno (Der Freischütz).